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Dear friends and family,
After the relentless rain that chased us on the north island, we were ecstatic when we got off the ferry and were greeted by sun and blue skies. The weather gods seemed to smile upon us, as our good luck lasted for almost our entire month that we had in the south. Making the most of the sun, we readily took up our newest addiction: hiking. For those of you who like stats (I am thinking of you grandpa), here is a quick summary of our time on the South island. Of the 30 days, we spent 18 hiking. During these hikes we accumulated 343 km and 15,405 m of elevation. While this might seem like a lot (it is), I will stand by my opinion that there is no better way to enjoy the beauty southern New Zealand has to offer.

We started our trip in the Marlborough Sounds region, which is primarily known for its excellent wines. Walking and cycling, we toured the area for some excellent wine tastings that left our heads spinning (only from the summer heat of course). Besides the wine and some early hikes, we also got to visit Ali, an old friend of the family, whom we had a wonderful time with.
Heading further up north, we started our first “Great Walk”, the five-day Abel Tasman coastal walk. The eleven Great Walks are nominated by New Zealand as the most beautiful hikes the country has to offer, and require booking a full year in advance. Carrying everything we needed (including food and tent), we set out on our first multi-day hike.
After Abel Tasman, it was only a short drive to reach the northernmost point of South Island, Cape Farewell. Besides its stunning cliffs, this location became famous for a little white beach named Wharariki, which gained sudden fame when it was adopted as the Windows 10 screensaver.
Heading down the south coast, we got to know two things very well: the Southern Alps and my arch-nemesis, the sandfly. Those little pests are as abundant as sand on a beach, hurt worse than a mosquito, and bite even through a layer of clothing. And for some reason, they are all out for me. I’ve counted as many as ten sitting on just my left foot while Leo wasn’t bothered by a single one. As for the beautiful sunset at the pancake rocks and the majestic glaciers of the southern Alps, I will refer to the old saying: a picture tells more than a thousand words.
It was around this time that we started mapping out all the beautiful hikes we wanted to do, and soon found that there wasn’t nearly enough time. So instead of doing many hikes as two-day walks, one to a hut and the second one back, we started packing them into a single day. A particularly harsh day had us walking 38 km and 900 m altitude to and return from Welcome Flat hut, though dipping into the natural hot pools and icy blue glacial river next to the hut made the effort worth our while.
Leaving the west coast, the environment changed drastically, with lush green forests giving way to dry, arid hills. Thanks to Ali’s family, (Graham, Jenni, Erin, and Ari) we got to stay in their apartment in Wanaka while exploring the area. Trust me when I say that there are few better ways to end a long day of hiking than with a hot tub, looking up at the milky way and counting shooting stars. Also, sleeping in a proper bed after weeks in the van was incredible.
One of the most famous areas in southern New Zealand is Fjordland national park. This is where we started our second multi-day walk, but with a twist. On the first day, instead of walking in the valley as intended, we climbed Key mountain, then left the marked path and hiked cross-country along the ridgeline until we were just above the campsite we were meant to sleep at. Up there, we pitched our tent in the most scenic spot of our life. The remaining three days lead us through the Greenstone and Caples valleys between stunning mountains from one campsite to the next.
Finally, we scraped up the remainder of our strength for two final projects. Gertrudes Saddle is a short but steep hike leading over slanted slabs of stone, but the top provides some majestic views of Milford Sound, one of NZ’s most famous sights. Our last hike was another little adventure. Routebourn is a three-day Great Walk, but even in early June 2025, it was already booked out. Not wanting to miss it, we decided to condense it into a single day, hiking 34 km and 1300 m altitude. Even with some initial rain, it was well worth it.
Coming close to the end of our South Island adventures, we started back up north, visiting Mount Cook and Lake Tekapo with its ridiculously blue water.
A few repairs on our car and a lot of driving later we arrived at Picton. Right now, we are sitting in the ferry back to North Island, where we will hopefully catch up on some of the stuff we missed the first time around. Wish us luck!
Greetings,
Christian (and Leonie)
Deutsche Version:
Liebe Freunde und Familie,
nach dem unerbittlichen Regen auf der Nordinsel, waren wir überglücklich, als wir von der Fähre stiegen und von Sonne und blauem Himmel begrüßt wurden. Die Wettergötter schienen uns wohlgesonnen zu sein, denn unser Glück hielt fast den gesamten Monat an, den wir im Süden verbrachten. Wir nutzten die Sonne ausgiebig und widmeten uns unserer neuesten Leidenschaft: dem Wandern. Für diejenigen unter euch, die Statistiken mögen (ich denke dabei an dich, Opa), hier eine kurze Zusammenfassung unserer Zeit auf der Südinsel. Von den 30 Tagen verbrachten wir 18 mit Wandern. Während dieser Wanderungen legten wir 343 km zurück und überwanden 15.405 Höhenmeter. Das erscheint viel (ist es auch), aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass es keine bessere Möglichkeit gibt, die Schönheit der Südinsel zu genießen.
Wir begannen unsere Reise in der Region Marlborough Sounds, die vor allem für ihre ausgezeichneten Weine bekannt ist. Zu Fuß und mit dem Fahrrad erkundeten wir die Gegend und verkosteten wir einige hervorragende Weine, bis uns schummrig wurde (natürlich nur wegen der Sommerhitze). Neben Weinverkostungen und einigen Wanderungen besuchten wir auch Ali, einen alten Freund der Familie, mit dem wir eine wunderbare Zeit verbrachten.
Weiter nördlich begannen wir unseren ersten „Great Walk“, die fünftägige Abel Tasman Küstenwanderung. Die elf Great Walks werden von Neuseeland als die schönsten Wanderungen des Landes bezeichnet und müssen ein ganzes Jahr im Voraus gebucht werden. Mit allem, was wir brauchten (einschließlich Verpflegung und Zelt), machten wir uns auf den Weg.
Nach Abel Tasman war es nur noch eine kurze Fahrt bis zum nördlichsten Punkt der Südinsel, Cape Farewell. Neben seinen atemberaubenden Klippen wurde dieser Ort durch einen kleinen weißen Strand namens Wharariki berühmt, auch bekannt als Bildschirmschoner für Windows 10.
Auf unserer Fahrt entlang der Südküste lernten wir zwei Dinge sehr gut kennen: die Südalpen und meinen Erzfeind, die Sandfliege. Diese kleinen Plagegeister sind so zahlreich wie Sand am Strand, stechen schmerzhafter als Mücken und beißen sogar durch Kleidung durch. Und aus irgendeinem Grund haben sie es alle auf mich abgesehen. Ich habe bis zu zehn an meinem linken Fuß gezählt, während Leo von keinem einzigen belästigt wurde. Was den wunderschönen Sonnenuntergang an den Pancake Rocks und die majestätischen Gletscher der Südalpen angeht, so beziehe ich mich auf das alte Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Ungefähr zu dieser Zeit begannen wir, alle schönen Wanderungen zu planen, die wir unternehmen wollten, und stellten bald fest, dass die Zeit dafür bei weitem nicht ausreichte. Anstatt also viele Wanderungen als Zweitageswanderungen zu unternehme, wobei am ersten Tag zur Hütte und am zweiten Tag zurück gewandert wird, begannen wir, sie in einen einzigen Tag zu gehen. An einem besonders anstrengenden Tag gingen wir 38 km und 900 Höhenmeter zur Welcome Flat Hütte und zurück. Das Bad in den natürlichen heißen Quellen und dem eisblauen Gletscherfluss neben der Hütte machte die Anstrengung mehr als wett.
Als wir die Westküste verließen, veränderte sich die Umgebung drastisch, und üppig grüne Wälder wichen trockenen, kargen Hügeln. Dank Alis Familie Graham, Jenni, Erin und Ari konnten wir während unserer Erkundungstouren in ihrer Wohnung in Wanaka übernachten. Glaubt mir, wenn ich sage, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als einen langen Wandertag in einem Hot Tub mit Blick auf die Milchstraße ausklingen zu lassen und Sternschnuppen zu zählen. Außerdem war es unglaublich, nach Wochen im Auto endlich wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.
Eine der bekanntesten Gegenden im Süden Neuseelands ist der Fjordland-Nationalpark. Hier begannen wir unsere zweite mehrtägige Wanderung, allerdings mit einer kleinen Abänderung. Am ersten Tag wanderten wir nicht wie geplant im Tal, sondern bestiegen den Key Mountain, verließen dann den markierten Weg und wanderten querfeldein entlang der Bergkette, bis wir uns etwa 600 m über dem Campingplatz befanden, auf dem wir ursprünglich übernachten wollten. Dort oben schlugen wir unser Zelt an einem der schönsten Orte auf, die wir je gesehen hatten. Die restlichen drei Tage führten uns durch die Greenstone- und Caples-Täler zwischen atemberaubenden Bergen von einem Campingplatz zum nächsten.
Schließlich sammelten wir unsere letzten Kräfte für zwei finale Projekte. Der Gertrudes Saddle ist eine kurze, aber steile Wanderung über schräge Steinplatten und vom Gipfel aus hat man einen Ausblick auf den Milford Sound, eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Neuseelands. Unsere letzte Wanderung war ein weiteres kleines Abenteuer. Routebourn ist ein dreitägiger Great Walk, aber selbst Anfang Juni 2025 war sie bereits ausgebucht. Da wir ihn aber nicht verpassen wollten, beschlossen wir, die Wanderung auf einen einzigen Tag zu verkürzen und somit 34 km und 1300 Höhenmeter zu wandern. Trotz anfänglichem Regen hat sich das definitiv gelohnt.
Als sich unser Abenteuer auf der Südinsel dem Ende zuneigte, machten wir uns auf den Weg zurück nach Norden und besuchten Mount Cook und Tekapo mit seinem unglaublich blauen See.
Nach einigen Reparaturen an unserem Auto und einer langen Fahrt kamen wir in Picton an. Im Moment sitzen wir in der Fähre zurück zur Nordinsel, wo wir hoffentlich einige der Dinge nachholen können, die wir beim ersten Mal verpasst haben. Wünscht uns Glück!
Christian (und Leo)










































































































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